Empfehlung für Videokonferenzdienste

Die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit hat Ergebnisse einer Kurzprüfung von Videokonferenzdiensten für Berliner Verantwortliche veröffentlicht.

Schwerpunkt der Kurzprüfung betraf die Rechtskonformität der von den Anbietern angebotenen Auftragsverarbeitungsverträge. Die Bewertung erstreckt sich ausschließlich auf Dienste, die Videokonferenzen als Software-as-a-Service (SaaS) anbieten. Unsere Berliner Kollegen weisen ausdrücklich darauf hin, dass keine umfassende Prüfung der Angebote erfolgte, insbesondere keine umfassende technische Prüfung und in der Regel auch keine Prüfung der Datenschutzerklärungen.
Wir empfehlen Verantwortlichen, die Videokonferenzdienste nutzen wollen, sich bei der Auswahl eines Dienstes an den Prüfergebnissen unserer Berliner Kollegen zu orientieren und, soweit erforderlich, ergänzende technische und organisatorische Maßnahmen zu ergreifen.