Informationen zum Brexit (neu)

Das Vereinigte Königreich (UK) wird nach seinem Austritt aus der Europäischen Union (EU) voraussichtlich ab dem 30. März 2019 zu einem „Drittland“ im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO). Damit müssen verantwortliche Stellen in der EU, also auch solche mit Sitz in Mecklenburg-Vorpommern, die Regelungen der DS-GVO für Datenübermittlungen in Drittländer berücksichtigen sowie ihre Dokumente entsprechend überarbeiten.

Für eine rechtskonforme Datenübermittlung in ein Drittland müssen neben allen übrigen Anforderungen der DS-GVO nach Kapitel I-IV (1. Stufe) zusätzlich die Anforderungen nach Kapitel V an die Übermittlung personenbezogener Daten in Drittländer beachtet werden (2. Stufe). Dies gilt nach Artikel 44 Satz 1 DS-GVO auch bei einer Weiterübermittlung der personenbezogenen Daten durch den Empfänger im Drittland.

Nähere Informationen hierzu finden Sie in deutscher Sprache auf der Webseite des rheinland-pfälzischen Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit unter https://www.datenschutz.rlp.de/de/themenfelder-themen/brexit/ sowie bislang leider nur in englischer Sprache auf der Webseite des Europäischen Datenschutzausschusses unter https://edpb.europa.eu/our-work-tools/our-documents/other/information-note-data-transfers-under-gdpr-event-no-deal-brexit_de.