Datenschutz begrüßt Entscheidung der Landesregierung zu mehr digitaler Souveränität
Pressemitteilung des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern vom 03.07.2026
Zur heutigen Meldung der Deutschen Presse-Agentur „Mecklenburg-Vorpommern verabschiedet sich von Microsoft" (dpa, veröffentlicht am 03.07.2026 um 5:15 Uhr) erklärt der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern (LfDI MV), Sebastian Schmidt:
„Ich begrüße diesen Schritt hin zu mehr digitaler Souveränität ausdrücklich. Die Verwaltungen im Land verarbeiten viele – teilweise sehr sensible – personenbezogene Daten der Bürgerinnen und Bürger. Diese Daten gilt es, vor den Zugriffen von Dritten bestmöglich zu schützen. Mit der Nutzung quelloffener Software gelingt es, die Kontrolle über die verarbeiteten Daten zurückzugewinnen und die risikoreiche Abhängigkeit von einzelnen Herstellern zu reduzieren. Damit wird auch der Schutz der Daten von Bürgerinnen und Bürgern erhöht.“
Der LfDI MV weist bereits seit Langem darauf hin, die digitale Souveränität und den Schutz personenbezogener Daten durch entsprechende Maßnahmen zu stärken. So appelierte Schmidt bereits im April 2025 an die öffentliche Verwaltung, sich bei der Digitalisierung unabhängig von Anbietern aus Drittstaaten zu machen.
Weitere Informationen:
Pressemitteilung des LfDI MV vom 11.04.2025 „LfDI MV warnt öffentliche Stellen vor Cloud Computing mit Anbietern aus Drittländern“:
Artikel (dpa) bei heise online: „Mecklenburg-Vorpommern verabschiedet sich von Microsoft“
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