LfDI MV zu Gast im Ostseestadion – Datenschutzaufsicht im Dialog mit der Praxis

Pressemitteilung des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern vom 16.04.2026

Nr.20260416  | 16.04.2026  | DSMV  | datenschutz-mv.de

Vertreterinnen und Vertreter der Deutschen Fußball Liga GmbH (DFL) und des F.C. Hansa Rostock haben den Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern (LfDI MV) zum diesjährigen Treffen der zuständigen Datenschutzbeauftragten am 16. und 17. April ins Rostocker Ostseestadion eingeladen.

Die Datenschutzthemen im Profi-Fußball sind äußerst vielfältig. Dabei stellt sich für die großen Organisationen ebenso wie für andere Vereine und Unternehmen die Frage nach praxistauglichen und rechtssicheren Lösungen bei der Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO).

„Als Aufsichtsbehörde interessieren uns die Herausforderungen bei der Umsetzung datenschutzrechtlicher Anforderungen in der Praxis. Der Perspektivwechsel ist für uns besonders wichtig, um eine passgenaue Beratung zu ermöglichen“, erklärt Sebastian Schmidt, der LfDI MV.

Das Datenschutzrecht muss bundes- und europaweit harmonisiert ausgelegt werden. Zahlreiche unter den Aufsichtsbehörden abgestimmte Leitlinien und Beschlüsse liefern hier Orientierung und waren auch Gegenstand des regen Austausches im Ostseestadion. Wo die Schwerpunkte insbesondere bei der Prävention liegen sollen, kann eine Aufsichtsbehörde vor Ort aber unter Berücksichtigung der Umstände im Land bestimmen. „Ein möglichst breiter Dialog mit der Praxis hilft, Bedarfe gezielt zu erkennen und Hilfestellung zu leisten, damit Datenschutzverstöße im besten Fall von vornherein vermieden werden können“, so Schmidt weiter.

Der LfDI MV erweitert seine Präventionsangebote in Form von Informationsveranstaltungen, Handreichungen oder Checklisten stetig und steht gern als Ansprechpartner zur Verfügung.

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